«Blätterrauschen»: Titelgeschichte im Vivace
Im Herbst-Vivace der GSS ist unser Artikel über den restaurierten Staudengarten der G59 am Zürichhorn erschienen.
Vielen Dank an Co-Autor Johannes Stoffler und die Redaktorin Caroline Zollinger.
Im Herbst-Vivace der GSS ist unser Artikel über den restaurierten Staudengarten der G59 am Zürichhorn erschienen.
Vielen Dank an Co-Autor Johannes Stoffler und die Redaktorin Caroline Zollinger.
Ohrenweiden in Gärten, Parks und Plätzen.
Die akustische Freiraumgestaltung und Pflanzenverwendung – ein feinstoffliches, aber sensorisch und mental wichtiges Gestaltungsthema.
Zahlreiche Synergien ergeben sich zwischen Klangraumgestaltung und Ökologie.
Der Artikel mit Fokus auf Blätterrauschen, Fruchtkapselklappern, Vogelgesang und Grillengezirpe ist erschienen in der Zeitschrift Gartenpraxis.
Für einmal «Blätterrauschen» wortwörtlich. Auf der Plattform klangraumarchitektur.ch ist ein Artikel von mir erschienen zum feinstofflichen Thema der akustischen Ausgestaltung von Freiräumen mit Pflanzen. Neben Hörbeispielen, Pflanzenvorschlägen und klanglichen Beschreibungen gibt es auch einen Exkurs in das akustische Arboretum innerhalb einer Landschaftsoper.
Die Plattform behandelt viele Synergien mit ökologischen Themen und befasst sich ebenfalls mit den Themen Beläge, Fassadengestaltung, Wasser, Vogelgezwitscher, Insektensummen und Klangkunst.
klangraumarchitektur.ch
Artikel
Nördlich des Irchelparks wird die Siedlung Hirschwiese der BGH erweitert.
Unser Beitrag sah einen Teilerhalt der Bauten vor und mäandrierende Grossform-Neubauten, die vielfältige Höfe mit unterschiedlicher Dimensionierung und Ausprägung freispielen.
Auszug aus dem Jurybericht:
«Im ruhigen Siedlungsinnern findet sich ein fein austariertes und ausdifferenziertes Freiraumsystem für die Bewohnerschaft: Der Kirschenhain als Aufenthaltsort, ein reichhaltiges Spielangebot, die grosszügige, von Bäumen gerahmte 'Hirschwiese' als Bewegungs- und Spielfläche, ein Gemeinschaftsplatz mit Pergola und ein grosser Kindergartenfreiraum.»
Architektur: SUA Architekten, Zürich
An der TU Berlin wird der Internationale Ulmer-Preis 2023 der Karl-Foerster-Stiftung vergeben.
Ich gratuliere Leonard Hess ganz herzlich zur prämierten Masterarbeit und freue mich, den Festvortrag halten zu dürfen über die vielgestaltige 'Stadtnatur'.
Karl-Foerster-Stiftung
TU Berlin Fachgebiet Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung
Zusammenfassung Vortrag
Herzlichen Dank für die vielfältigen, inspirierenden Aufgaben und die bereichernde Zusammenarbeit.
Wir wünschen allen eine ruhige Winterzeit.
Bilder:
Surreale Szenerie im okzitanischen Frühsommer - Zistrose und Gezähnter Lavendel bedeckt mit ‹Pappelschnee›.
Die Jahreszeiten werden scheinbar durcheinander gewirbelt.
Die historische Niklausen-Siedlung in Schaffhausen wird um einen Wohn-Neubau ergänzt.
Den Auftakt bildet der neue Alpenblick-Platz, soziales Zentrum des Projekts ist eine lebendige und vielfältig bespielte Kante mit essbarer Vegetation, Kinderspiel, Erlebnis-Rampe und Fauna-Habitaten. Die Kante ist nicht
trennendes Element, sondern hat eine wichtige Scharnierfunktion.
Im Beerengarten wachsen besondere
Raritäten wie Jujube, Paupau und Maibeere. Langfristig
wächst eine Tanz-Linde zur Landmarke und zur sozialen Bespielung heran.
Intime Raummomente entstehen in der Streuobstwiese, die an einen vielerorts verschwundenen Landschaftstypus erinnert.
Auszug Jurybericht:
«Die eindeutige Zuordnung der Aussenraumflächen zum öffentlichen oder zum siedlungseigenen Raum und die dazu passend angeordneten Funktionen sind überzeugend und lassen eine hohe Nutzungs-Qualität erwarten.»
Architektur: RWPA Architekt:innen, Winterthur
Der 'Hallengarten' im Park Mitte Hamburg-Altona ist gut eingewachsen und präsentiert sich im farbenfrohen Herbstkleid. Kleinkronige Ahorne, Ziergräser und blumige Stauden in Gleisbeeten spielen mit der Struktur der ehemaligen Güterhalle, die Ausgangspunkt ist für den geometrisch gerasterten Park.
Landschaftsarchitektur: Krebs und Herde Landschaftsarchitekten, Winterthur
Pflanzplanung: Severin Krieger im Büro Krebs und Herde
Realisierung Hallengarten: 2021
© Bilder: Mark Krieger
Link Projekt
Zusammen mit der Landschaftsarchitektin Laura Schwerzmann und Siedlungsökologie-Professor Christoph Küffer durfte ich erfreulich viele Teilnehmende auf einem ‘Stadtnatur’-Spaziergang für das Forum Architektur Winterthur führen. In sehr unterschiedlichen Freiräumen im Sulzer-Areal, auf dem Lagerplatz sowie in der Lokstadt wurden Qualitäten, Potentiale, Verbesserungen angesprochen und diese auch rege diskutiert.
Die Freiräume des 'Ausbildungszentrum Blaulicht' sind geprägt durch die omnipräsente Glatt-Auenvegetation. In differenzierter Geselligkeit spannen Hart- und Weichholzauenarten den Baumkronenlayer auf. Naturalistische bis gestalterisch gesteigerte Hochstaudenfluren begleiten Parkplatz, Wege und Caféteria-Sitzplätze.
Vor dem Gebäude im 'Oriongarten' nehmen feinstrukturierte Pflanzen Bezug auf den mineralischen Kontext der Waschbetoneinfassung und des kiesigen Substrats.
Landschaftsarchitektur: Krebs und Herde Landschaftsarchitekten, Winterthur
Pflanzplanung: Severin Krieger im Büro Krebs und Herde
Gestalterische und fachliche Leitung Pflanzungen: Grünklang
Realisierung: 2022
Sehr beeindruckt und erfüllt kehren wir zurück von einer intensiven London-Reise. Stationen waren die Kew Gardens, der weitläufige Richmond Park, die erfreulich wilde Chelsea Flower Show, das monumentale Barbican Centre, die Tate Modern, das Garden Museum, Canary Wharf, der reichhaltige Reflection Garden und der intime Distaff Lane Pocket Garden.
Der Vortrags-Abend zum Thema 'Schwammstadt: Lebenswerte Städte durch blau-grüne Infrastruktur gestalten' findet aufgrund von Krankheit leider nicht statt. Geplant war die Verabschiedung Herbert Dreiseitls an der OST Rapperswil mit Vorträgen von ihm selbst, von Prof. Dr. Christoph Küffer zu 'Biodiversität und naturbasierten Lösungen' und Severin Krieger zum Thema 'Schwammstadt-Vegetation: Pumpen & Alleskönner'.
Organisation: das institutsübergreifende 'Wassercluster OST'
Regengärten um das neue Polizeizentrum Winterthur puffern den Abfluss, kühlen und werten atmosphärisch den funktional-technischen Ort auf. Die Auenvegetation leistet ihren Beitrag zur Schwammstadt, erträgt temporäre Überschwemmung wie auch Trockenzeiten. Pappeln und Weiden spannen den Kronenhorizont auf, Schwertlilien, Sumpf-Wolfsmilch, Prärielilie, Wasserdost und Kriech-Weide sind als Kolonien in die Gräser-Binsen-Matrix eingebettet.
Landschaftsarchitektur: Krebs und Herde Landschaftsarchitekten, Winterthur
Pflanzplanung: Severin Krieger im Büro Krebs und Herde
Gestalterische und fachliche Leitung Pflanzungen: Grünklang
Realisierung: 2022
In einer ARGE mit Schmid Landschaftsarchitekten und im Team von Adrian Streich Architekten dürfen wir im Zuge der Generalsanierung des 'Amtshaus V' und 'Haus der industriellen Betriebe' den neuen Dachgarten gestalten.
Auf der bestehenden Garagen-Decke soll ein 'Urbanes Trockenwäldchen' mit Verläufen von phänotypischen Szenen entstehen. Die Platz-Nischen-Abfolge schafft Raum für Zmittags-Spots, Aussen-Arbeitsplätze und 'Besprechungszimmer'.
Atmosphäre und Ökologie werden hoch gewichtet.
Im Magazin ‘Gartenpraxis’ ist ein Artikel erschienen über das Potential und die Herausforderungen der Ex Situ-Arterhaltung in der Gartenkultur. Eine spannende Synergie, die Lösungen bieten könnte in mehreren Bereichen: Ex Situ-Artenschutz bedrohter Arten, Hitzeminderung durch klimaresiliente Gehölzarten, Förderung der Biodiversität und Aufwertung durch städtisches Grün. Herausforderungen sind Hürden in Naturschutz und Politik, Verfügbarkeit der Pflanzen bzw. des Saatguts.
Verfasser des Artikels sind Dr. Sascha Ismail, Severin Krieger, Prof. Dr. Christoph Küffer, Prof. Mark Krieger (Mitglieder des Fachteams Ökologie & Pflanzenverwendung, ILF Institut für Landschaft und Freiraum, OST Rapperswil)
Artikel (pdf)
Eine bunt gemischte Gruppe des Forum Architektur Ostschweiz besuchte Winterthur für eine Besichtigung neu entstandener Freiräume. Ich durfte zwei Projekte zeigen, die im Büro Krebs und Herde entstanden sind: die Wohnüberbauung an der Tössfeldstrasse und den Schluchtgarten auf dem Lagerplatz-Areal. Weitere Projekte waren die Vogelsang-Überbauung von Tremp Landschaftsarchitekten, der Innenhof Haus Krokodil von Uniola Landschaftsarchitektur und der Dialogplatz von Vogt Landschaftsarchitekten.